Presse



Die Besten in Pommern
Puls Biznesu, den 20.03.2008

(Kurzbericht über die Verleihung der Diplome und Statuetten Businessgazelle 2007 in Pommern)

Vertreter der 262 sich am dynamischsten entwickelnden Firmen Pommerns haben sich in Gdansk in der Ostseeoper getroffen. Die Vertreter der Pommerschen Gazellen waren nicht nur deshalb zusammengekommen, um die Diplome und Statuetten in Empfang zu nehmen. Während der Diskussion über Finanzierungsquellen für ihre unternehmerische Tätigkeit haben die Unternehmer auf Schwierigkeiten bei der Beantragung von EU-Fördermitteln hingewiesen.

(...) Rafal Olszewski von der PKS Gdansk-Oliwa SA hat auf die übermäßige Bürokratie bei der Ausfertigung und Prüfung von Anträgen auf Gewährung von EU-Mitteln aufmerksam gemacht. Seiner Ansicht nach verlangen unsere Beamten von Unternehmern mehr als Brüssel erwartet.

(...) Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung in Gdansk haben der Vizewoiwode von Pommern Michal Owczarczak, der Marschall der Woiwodschaft Pommern Jan Kozlowski sowie der Stadtpräsident von Gdansk Pawel Adamowicz übernommen.




"An der See über die Walkurven, Sobieszewo. Evolution des Straßentransportmarktes in Polen"
Polska Gazeta Transportowa (Polnische Transportzeitung) (02-05-2007)


Die Formel ist einfach aber fortdauernd attraktiv - zweimal jährlich findet in einem Hotel-Konferenz-Zentrum "Orle" in Gdansk-Sobieszewo ein Treffen von PKS Gdansk Oliwa statt, einmal für die Mitarbeiter und ein andermal für die Kunden. 21. - 22. April fand das zweite der Treffen statt und, wie gewöhnlich, wurde es mit einer Konferenz zum Thema "Evolution des Straßentransportmarktes in Polen nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union" verbunden. An dem Treffen nahmen ca. 110 Personen aus über 50 Firmen (darunter Vorstandsvorsitzender des Danziger Containerterminals S.A. Kristian Klein) teil.

Die Veranstaltung hat der Vorstandsvorsitzende von PKS Herr Rafal Olszewski eröffnet und dann velief sie unter der Leitung von dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Herrn Marek Szemianko. Zuerst hat der Herr Tomasz M. Zielinski (Vorstandsvorsitzender ABC-Gesellschaft, Poznan) die Wahrheit über die Gewinne enthült, indem er ABC/M-System als eine Karte von Kosten und von der Rentabilität des Unternehmens in den Händen eines modernen Managers vorgestellt hatte. Der Dozent an der Akademie für Wirtschaft und WSL-Lehranstalt in Poznan hat u.a. die sog. Walkurven der Rentabilität der Kunden und der Produkte vorgestellt. Das Wissen bezüglich der Walkurven ließ sich noch verstehen aber Sonstiges zeigte sich wohl für so ein Gremium allzu schwierig.

Als Nächstes hat der Herr Ernest Czermanski, Universität zu Gdansk (auch Institut für Seetransport) ganz klar und geordnet die Bedeutung des Straßentransports in der EU-Transportpolitik unter Berücksichtigung der Entwicklung des Transportsystems vorgestellt.

Dann hat der Prof. Kordel (Universität zu Gdansk) ganz interessant zum Thema "Rolle des Kfz-Transportes in der Lieferungskette" vorgetragen. Zum Schluss hat Prof. Wlodzimierz Rydzkowski humorvoll und mit Beredsamkeit über die " Evolution des Straßentransportmarktes in Polen nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union" erzählt. Die Vortragenden unterschieden sich voneinander durch ihren Wortschatz (Kfz-Transport - Straßentransport), waren aber bezüglich der langfristigen und positiven Entwicklungspläne für die Transportsparte einstimmig.




Konferenz "Logistik - ihre Entwicklungsrichtungen"
(www.portalmorski.pl, 27. April 2006)


Der Bedarf an Logistikdienstleistungen im nationalen und internationalen Bereich wächst mit wirtschaftlicher Entwicklung unseres Landes, wobei polnische Transportfirmen gezwungen sind, mit starker ausländischer Konkurrenz um Vorrang zu ringen. Die Forschungen weisen auf, dass einer der wichtigsten Entwicklungsfaktoren der Beförderungs- Speditions- und Logistikfirmen die Zufreiednstellung des Kunden sei. Ohne moderne informatische, einen schnellen Informationsaustausch unterstützende Lösungen wird für die polnische Firmen aüßerst schwierig sein, langjährige verlorene Zeit einzuholen, den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und Konkurrenz zu schlagen. Es ist zu unterstreichen, die Aufwendungen für die Entwicklung der Informatik und Nachrichtentechnik sind im Durchschnitt in Polen fast 4-mal niedriger als die in der Europäischen Union für diesen Zweck bestimmten Geldmittel. Polnische Firmen sind jedoch bemüht, die Konkurrenz aus Westen einzuholen, was sich anhand der Investitionen, wie die von PPT PKS Gdansk-Oliwa, unter Beweis stellen lässt.

Über die modernen Lösungen in dem Transport, der Spedition und Logistik haben die an der am 22. April durch Przedsiebiorstwo Przewozu Towarów PKS Gdansk-Oliwa ("Warenbeförderungsunternehmen PKS Gdansk-Oliwa AG) veranstalteten "Logistik - ihre Entwicklungsrichtungen"-Konferenz Beteiligten diskutiert. An der Konferenz beteiligten sich Praktiker aus fast 40 polnischen und ausländischen Firmen sowie Wissenschaftler von Szkola Glówna Handlowa w Warszawie (Haupthochschule für Handel Warschau) und Uniwersytet Gdanski (Danziger Universität).


Vor allem die informatischen Werkzeuge


Prof. Dr. hab. Halina Brdulak von Szkola Glówna Handlowa w Warszawie (Haupthochschule für Handel Warschau) hat während der Konferenz in Ihrem Referat zum Thema: Entwicklungsrichtungen in der Logistik bemerkt, dass trotz der rückgängigen Tendenz der wirtschaftlichen Weltentwicklung in den letzten 15 Jahren, nur im Jahre 2001 einen Rückgang im Waren- und Dienstleistungsumsatz zu bezeichnen ist. Der Bedarf an mit Transport verbundenen Dienstleistungen steigt. Die internationale Konkurrenz in jedem Bereich, auch im Transport, fordert von den Marktbeteiligten immer wieder schnellere Zufriedenstellung von Kunden. Die Sicherheitsfrage und Termineinhaltung kann sogar wichtiger als der Preis sein. Das Wissen um Kunden erwerbt man ausschließlich dank schnellem Zugang zu der immer kompliziert werdenden Information. Der Kampf um den Kunden erfordert heute Anwendung von Logistikkettenverfahren dieser Art, die dem Kunden die Lieferung der erforderlichen Waren an genau bestimmten Ort und zu bestimmter Zeit sichern und Dienstleistung broblemlos abgerechnet wird. Weil Erfordernisse von dieser Art an die Lieferanten gestellt werden, werden noch strengere Erfordernisse an die Manager von Logistikketten und an die an der Lieferung beteiligten Partner gestellt.

Eine erforderlich schnelle Rückkopplung für den sich ständig ändernden Kundenbedarf kann heute ausschließlich eine elektronische Plattform für Informationsaustausch sichern. In diesem Bereich ist in polnischer Wirtschaft noch viel zu tun. Polen, obwohl der IT-Markt-Wert ständig wächst, placiert sich in Hinsicht auf informatische Technologien weit hinten den Ländern der Europäischen Union. Die Aufwendungen für die Entwicklung der Informatik und Nachrichtentechnik sind im Durchschnitt pro Kopf in Polen fast 4-mal niedriger als die in der Europäischen Union (2005, Polen - 374 EUR, Europäische Union - 1.376 EUR).

Die im Rückstand bleibenden, den Bau von modernen Logistiksystemen störenden Faktoren samt schlechtem Zustand der Verkehrsinfrastruktur beeinflussen die rückgängige Tendenz der Konkurrenzfähigkeit Polens als eines Ortes für ausländische Großinvestitionen, für die eine bedeutende Rolle der sicher funkionierende Warentransport und die Spedition von Erzeugnissen spielen.

Die von Prof. Dr. hab. Halina Brdulak präsentierten Forschungsergebnisse weisen auf, dass die Anwendung von informatischen Werkzeugen im Bereiche der Logistikketten für die Lieferungen in der Zeit von 3 Jahren bei 31% untersuchten Firmen eine 1% bis 5% reichende Kostensenkung ergibt. Weitere 36% Firmen haben 6% bis 10% bestätigt und 14% Firmen eine Kostensenkung von über 11% gemeldet.. In gleicher Zeit 61% Firmen haben Ertragszuwachs gemeldet.

Was sagen polnische Firmen dazu? - Herr Rafal Olszewski, Vorstandsvorsitzender PKS Gdansk-Oliwa, kündigt den Konkurrenzkampf an. Wir sind bemüht, im Bereich der Anwendung der neuen Technologien zur Besserung unserer Tätigkeit und der Kundenbedienung, nicht zurückzubleiben. Noch dieses Jahr führen wir für unsere Fahrzeuge ein Echtzeit-GPS-Monitorigsystem ein. Dies wird uns erlauben zu verfolgen, was jeden Augenblick mit Fahrzeug und beförderten Waren los ist. Ein weiteres, großes und kompliziertes Projekt wird Inbetriebnahme eines modernen Contact Center sein. Das Projekt wird auch mit europäischen Geldmitteln mitfinanziert sein. Die Investitionspläne PKS Gdansk-Oliwa stützen sich unter anderen auf die Meinung der Kunden.
- Wir führen unterschiedliche Forschungen durch indem dabei ein präzise funktionierendes Reklamations-analysesystem anwenden. Allen Bemerkungen und Vorschlägen unserer Partner hören wir gerne zu - unterstreicht der Vorstandsvorsitzende, Herr Rafal Olszewski. Dank dessen sind wir sicher, dass wir richtig investitieren und dass die Aufwendungen für die neuen Lösungen zum Nutzen der Firma gereichen werden.
Dieses Jahr hat PKS Gdansk-Oliwa für die neuen Investitionen über 5,5 Millionen Zloty ausgelegt.


Ein gutes Beispiel aus Ausland


Ein Beispiel für eine auf vielen Ebenen funktionierende Organisationsstruktur hat während der durch PKS Gdansk-Oliwa veranstalteten Konferenz Herr Slawomir Grabowski von der Uniwersytet Gdanski (Danziger Universität) präsentiert, indem er von einer schweizerischen Firma MIGROS - dem größten Einzelhändler und Arbeitgeber auf dem schweizerischen Markt - sprach. Die in den letzten 15 Jahren gewonnene Erfahrung weist auf, für die Effektivität der Firma, für deren Grundlage eine richtig funkionierende Lieferungskette ist, spielen technologische Hinsichten keine Rolle.Trotz vieler positiver Erfahrungen mit neuen Transport- und Umladungstechnologien (ein bimodaler Transport: Lafetten samt Container auf den Eisenbahnwagen, Selbstumladecontainerlafetten, Container von einem neuen Typ) hat sich Konzern zu deren breiten Anwendung nicht entschließen und sich nur für eingeschränkte Programme entschieden. Die besseren wirtschaftlichen Ergebnisse ergab eine komplexe, sich auf der SAP-Plattform stützende, Informatisierung aller an der Logistikkette beteiligten Komponenten. Trotz großer Aufwendungen für Informatisierung (1998 - 2005, fast 1 Milliarde CHF) und dank den vorgenommenen Änderungen hat die Firma 3% Umsatzanstieg sowie eine Senkung der Lager- und Kapitalkosten zu verzeichnen. Man schätzt, dass von 2006 an, werden die Jahresersparnisse samt Zusatzeinnahmen 200 Millionen CHF erreichen.



Sie sind in das Europa eingefahren
(Puls Biznesu, 19. Januar 2006) ("Puls des Business")


Von über 40 PKS-Staatsunternehmen sind nur einige erhalten geblieben, darunter PKS Gdansk-Oliwa - heute einer der tatkräftigen Beförderer Pommern.
- Als ich 1993 die Leitung der Firma übernommen habe, stand sie am Rande des Bankrotts. Das Eigentum der Firma bestand aus vernachlässigten Werkstätten, Plätzen, veraltetem und störanfälligem Fuhrpark darunter ausgenutzten "Jelcz"- und "Liaz"-Fahrzeugen - so geht der Geschäftsführer PKS Gdansk-Oliwa, Herr Rafal Olszewski, in seinen Erinnerungen zurück.

Der neue Chef fang mit der Restrukturierung der Firma an. Er hat den Beschäftigungsstand eingeschränkt und für den Fuhrpark Beschäftigung ausgesucht: Transporte von Polen nach Russland und in die GUS-Länder (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten). Zweite Hälfte der 90er Jahre haben nur einige Beförderer keine Bange gehabt, dorthin zu fahren. Wir sind dieser Aufforderung gerecht geworden und hat sich herausgestellt, dass es für uns nicht nur einträglich war sondern auch wir einen guten Ruf gewonnen haben. Das gerade nicht andere, sondern unsere Fahrzeuge haben unter der Leitung von Janina Ochojska mit Ihrer Polska Akcja Humanitarna (Polnische Humanitäre Aktion) und Caritas Polska mit humanitärer nach im Kriege stehendem Tschetschenien und in die umlagerte Sarajevo Hilfe geberacht - erzählt Rafal Olszewski.

1995 wurde die Gesellschaft privatisiert. Es ist uns gelungen, die der Gesellschaft gehörenden Immobillien zu bewirtschaften. Auf dem von einer attraktiven Ortslage Grundstück, dem ehemaligen Fuhrparkplatz in der Kolobrzeska Straße in Gdansk, steht heute ein Baugroßmarkt - einfach gesagt, die Gesellschaft hat die ihr übrig bleibenden Räume in einem einfach ausehenden, renovierten, aus den 60er Jahren stammenden Bürogebäude vermietet. Die Lastkraftzeuge wurden von der Stadtmitte an einen anderen, in der Nähe von Fernstraße Nr. 7. und Erdölraffinerie der Lotos Gruppe - einem der wichtigsten Kunden der Gesellschaft - gelegenen Ort verlagert.

Vor seiner Beschäftigung bei PKS Gdansk-Oliwa arbeitete Rafal Olszewski in der Baubranche als Leiter der Höhenarbeiten. Ich hatte eigentlich keine Erfahrung mit der Transportbranche und vielleicht deshalb sah ich dieses Business ganz anders an als es die ehemaligen Chefs der Transportfirmen getan haben, die in einem engen Rahmen der Planwirtschaft tätig waren. Vielleich auch deshalb hat meine Firma die schlechten Zeiten überstanden und sich entwickelt - so denkt der Geschäftsführer.

Der Großteil der Geldmittel aus Verkauf und Pacht der Immobilien wurde für neue Projekte ausgelegt. Die "Jelcz"- und "Liaz"-Kfz sind mit modernen Fahrzeugen ersetzt worden. Heute, sowohl Zugmaschinen als auch Auflieger - zum größten Teil von DAF - sind im Durchnitt 3,5 Jahre alt. Nur voriges Jahr haben wir zwanzig neue Sattelzüge gekauft. Zum ständigen Austausch des Fuhrparks zwigt uns Konkurrenz und unsere Kunden und gerade sie bestimmen, welchen technischen Erfordernissen unsere Fahrzeuge entsprechen sollen - spricht Rafal Olszewski.


Vor allem die Menchen


Die Steigerung der Beförderungen und der Fuhrpahrkausbau haben Beschäftigungsstand beeinflusst. Anfang der 90er Jahre waren bei uns fast 200 Mitarbeiter beschäftigt. Nach tiefgreifender Restrukturierung gab es bei uns 70 Leute, heute - 171. Die Mitarbeiter bilden für die Firma das wichtigste Kapital. Von ihrer Befähigung hängt es einfach ab, ob das Fahrzeug mit Ladung sicher und termingerecht sein Ziel erreicht - unterstreicht Präses Olszewski.

Um unsere Leute zu motivieren, wird u.a. jedes Jahr einen Jahreskraftfahrer gewählt - neulich Jerzy Walaszkowski -, dem ein Zeugnis und Geldpreis zuerkannt wurde. Genauso viel wie es von anderen Mitarbeitern erwartet wird, erwartet auch der Präses von sich selbst.
- Die Leitung einer mit ihrer Tätigkeit grenzüberschreitenden Transportfirma kann man in 8 Stunden nicht fassen. Dies übt einen großen Einfluss auf Familie und öffentliches Leben aus und es war der Grund dafür, dass ich mich von der Politik zurückgezogen habe - sagt Rafal Olszewski offen.


Ein gutes, schwieriges Jahr


Das vorgangene Jahr war für PKS Gdansk-Oliwa einzigartig. Dank dem Beitritt Polens zur Europäischen Union kann man schneller Staatsgrenzen passieren und auf dem europäischen Markt konkurrieren. Heute kommt der Großteil unserer Einnahmen von den Richtungen nach Bundesrepublik Dutschland, Niederlande, Schweden und Großbitannien.

Es ist auch nicht zu vergessen, die überhaupt ganze Transportbranche in Polen betreffenden Probleme zu erwähnen: ein starker Zloty, Steigerung der Treibstoffpreise, neue Mautgebüren für die Autobahnfahrten in Deutschland, Lohnehöhung für Kraftfahrer und herabgesetzte Frachtpreise als eine Folge der Konkurrenz. Das ist aber nicht alles, was bei PKS Gdansk-Oliwa unter Kontrolle steht in dem Fall, wenn eine Ladung befördert werden sollte. Im Transport zählt mant nicht nur, für wieviel und wie weit die Ladung befördert wird, sondern auch wieviel für die Zufahrtstrecke bezahlt werden muss um zu befördernde Waren aufzuladen und ob es eine Chance gäbe, für Rückfahrt eine Ladung zu beschaffen - spricht Olszewski.


Nicht nur Beförderungen


40% Einnahmen der Gesellschaft kommen aus Beförderungen. Die Gesellschaft beschäftigt sich auch mit der Spedition und Buchung von Laderäumen auf den Ostsee-, Nordsee- und Ärmelkanal-Fährschiffen. Der Beförderungsmarkt zwignt dazu, dass die Gesellschaft ständig auf der Suche ist, um zusätzliche Einnahmen bringende Nischen auf dem Markt zu erschließen. Wir beabsichtigen auch, in die Touristik zu investieren. Weil die Anzahl der die Pommerschen Gebiete besuchenden Touristen aus Ausland und Pollen ständig wächst, haben wir uns 2006 dazu entschließen, unser in Kaschubei gelegenes Erholungszentrum zu renovieren und Übernachtungen anzubieten - spricht Rafal Olszewski.
Unsere Firma verzichtet aber nicht auf die Investitionen in ihre Haupttätigkeit. Dieses Jahr beabsichtigen wir, mindestens 10% Fahrzeuge auszutauschen und sowohl nachrichtentechnisch-informatische Lösungen einzusetzen, damit wir unser Fuhrpark besser überwachen und vor allem Kontakte mit unseren Kunden verbessern können.



Eine Dynamische Entwicklung der PKS-Gesellschaft
(Glos Wybrzeza, 11. Januar 2005)


Der polnische Straßentransport bessert sich, was für dessen Manager ein gutes Zeugnis ist. Die ersten Anzeichen positiver Änderungen ließen sich noch vor dem Beitritt Polens zu Europäischer Union sehen - dann lief es immer besser. Ein auffalendes Anzeichen dafür waren die, wie aus der Erde schießenden Pilze, neu gegründeten Transportfirmen, die ihre veralteten "Jelcz"-Fahrzeuge durch moderne Mehrachsfahrzeuge ersetzt haben.

Auf den polnsichen Straßen konnte man Flotten von modernen MAN-, SKANIA-, INTERNATIONAL-, MACK-, PEGEOT- und anderen Fahrzeugen sehen. Welch ein Wunder, all diese Fahrzeuge gehören den polnischen Firmen, die noch vor kurzem nicht einmal im Stande waren, sich eine Vinette zu kaufen, ohne dabei Steuerzahlungen zu erwähnen. Ein Wunder an der Weichsel? Nicht unbedingt...

Es ist überall bekannt, dass ein gewisser Teil von Anteilen an den neu gegründeten Transportfirmen den sogenanten Außenteilhabern gehört, den Transportunternehmen aus Europäischen Union. Es ist ganz klar, dass die Unternehmen die polnischen Firmen mit modernen Transportmitteln unterstütz haben, von denen bisher polnische Transportleute nur träumen konnten. Kein Wunder, diese Transportmittel - ein Hauptwerkzeug der Transportfirmen - brachten sofort Gewinn, ohne dabei mit Marketing, Registrierung der Firma, Suche nach Ladungen usw. verbundene Mühe und Kosten zu tragen. Das alles war schon da. Wenn man aber dazu noch Zufriedenheit der polnischen Firmen und neue Arbeitsstellen addiert - kann das Glück völlig in Erfüllung gehen. Leider, tauchten auch negative Anzeichen auf ...

Das Angebot an Transportdienstleistungen wurde breiter was auf die Frachthöhe Einfluss ausübte. Es zeigte sich, dass im Gegensatz zur Wirtschaftslage die sich entwickelte Konkurrenz die Preise niedergedrückt hatte, manchmal auch drastisch. Der Meinung der Transportexperten nach, ist der polnische Markt für so großes Volumen von Transportmitteln, für die es an Ladungen fehlt, zu eng geworden. Es blieb nur eine Möglichkeit übrig - Transportdienstleistungen im Ausland zu erbringen.

Nach vielen Schwierigkeiten mit Weiterführung der Gesellschaft, ist heute PPT PKS Gdansk-Oliwa SA eine Personalgesellschaft, an der 60 Personen zählende Belegschaft zu 80% und Außenaktionäre zu 20% beteiligen. Die Gesellschaft beschäftigt auch die Kraftfahrer, die von ihr betriebene Fahrschule besuchen und solche, die bei anderen Firmen beschäftigt werden.

Rafal Olszewski - der Präses der Firma - stellt fest, dass sich die Firma dynamisch entwickelt und dass im Vergleich zu Jahr 2003, weist die Firma Umsatzanstieg auf. 8 Monate 2004 brachten uns gleichen Gewinn wie wir in ganzem Jahr 2003 erzielt haben. In Ergänzung sagt er, dass das möglich war, weil u.a. unsere Firma mit einer großen Gruppe von Beförderern zusammenarbeitet. Mit der Zeit wächst der Anteil der von uns in Europäischer Union erbrachten Dienstleistungen. Jeden Monat, unterstreicht Rafal Olszewski, wird die Konkurrenz bemerkbarer, die Einträglichkeit der Beförderungen mindert.

Neben Beförderung von Waren, stärken wir unsere mit der Buchung von Laderäumen auf den zwischen Frankreich und Großbritannien fahrenden Fähren verbundene Tätigkeit (sog. Slots). Wir betreiben eine der besten - sieben Tage pro Woche geöffnet - Fährservicedienststelle. Wir betreuen auch die Kunden, die ihre Autos aus Großbritannien nach Frankreich hin und zurück befördern wollen und buchen für sie Laderäume indem wir mit anderen Reedern zusammenarbeiten. Diese Tätigkeit ist ungewöhlich dynamischer geworden - spricht Präses. Ergänzend sagt er, dass - im Gegensatz zu anderen Firmen - unsere Firma auf Umsatz setzt. Wirklich, unser Gewinn ist nicht so hoch, aber unser Umsatz gleicht es aus. Dank dessen sind wir konkurrenzfähiger als andere Firmen, spricht Olszewski. Die sog. Slots verkaufen wir überwiegend an polnische Transportfirmen, die ihre Leistungen jenseits des Ärmelkanals erbringen.

2004 ist die Beförderungsflotte der Firma PKS um 20% größer geworden. Das Unternehmen verfügt über 70 Sattelzüge. Die ältesten Fahrzeuge wurden 1995 hergestellt, 50% davon wurden in 3 letzten Jahren angeschafft.

Der Meinung Präses nach, erwartet der Kunde von uns zwei Dinge: hohe Qualität und Mindestpreise. Unsere Firma ist deshalb gezwungen, ihre Kosten ständig zu überwachen und die Leistungen unveränderlich auf hohem Niveau zu erbringen.

Was Zukunft betrifft: Mein Wunsch, dass wir die aus unserem Beitritt zu Europäischer Union resultierende schwierige Zeit überstehen und Konkurrenz auf dem Transportmarkt bewältigen können. Werden polnische Behörden unsere Arbeit mit andauernder "Steuermodernisierung" und Einführung von die Betriebskosten erhöhenden Vorschriften nicht erschweren, werden wir wissen, uns zu helfen - sichert Präses zu.

Er betont auch, obwohl die eingeführten Mautgebühren in Deutschland für die Autobahnfahrten von der Firma Kostenseinschränkung erzwingen, kann das jedenfalls die Qualität der zu erbringenden Beförderungsleistungen negativ nicht beeinflussen.